Yamaha PSR-F50 Keyboard

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Das Yamaha PSR-F50. Eine gelungene Lösung für Einsteiger

Seit dem Aufkommen der elektronischen Keyboards in den 80er-Jahren hat sich viel getan. Aktuelle Keyboards sind oft wahre Technikwunder, deren Möglichkeiten weit über das hinausgehen, was ihre Urväter auszeichnete. Was technikbegeisterte Musiker fasziniert, kann Anfänger aber schnell überfordern. Hier sind Instrumente gefragt, die einfach zu bedienen sind und so einen leichten Einstieg in das Musik machen ermöglichen. Yamahas PSR-F50 tritt mit genau diesem Anspruch an. Wie dies im Einzelnen aussieht, soll der folgende Test klären.

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Der erste Eindruck

Bereits beim Auspacken fällt auf, dass Yamaha den „Einsparkurs“ nicht nur auf technische Funktionen beschränkt hat: Das PSR-F50 ist ein wahres Leichtgewicht! 3,4 Kilogramm bringt das Keyboard auf die Waage. Das freut den Rücken und sorgt für einen ersten positiven Eindruck. Die Abmessungen von 94 x 30,6 x 10,9 cm sind ebenfalls erfreulich. So kann man das 61-Tasten-Keyboard auch mal auf dem Wohnzimmertisch stellen und dort spielen, ohne gleich Platzprobleme zu bekommen. Die Bedieneroberfläche kommt mit vergleichsweise wenigen Schaltern aus. Auch das Display ist eher einfach gehalten, was aber kein Nachteil sein muss. Sounds und Rhythmen sind gut lesbar auf dem Gehäuse aufgedruckt. Alles in allem entsteht ein sehr aufgeräumter Eindruck. In der Praxis zeigt sich, dass Yamahas „Kleiner“ sehr einfach zu bedienen ist. Alles was man benötigt, ist da. Man wird nicht von Überflüssigem abgelenkt und auch Einsteiger kommen nach kurzer Zeit bestens mit dem Keyboard klar. Sehr gut!

Der Blick unter die Haube

Nun ist es beileibe nicht das erste Mal, dass ein Hersteller ein Keyboard mit reduziertem Funktionsumfang anbietet. Die Frage, was man tatsächlich alles weglassen möchte, kann schnell zu einem schwierigen Spagat werden. Vorab: Das Yamaha PSR-F50 schlägt sich hier sehr gut. 120 Klangfarben (Sounds) stehen zur Verfügung, wobei die Palette auch anspruchsvollere Gemüter zufriedenstellen dürfte. So findet man hier eine Vielzahl von „Naturinstrumenten“ (wachsen Violinen eigentlich auf Bäumen?) wie Klavier, Orgel, Gitarre, Bass, Holz- und Blechblasinstrumente. All dies in verschiedenen Varianten und Ausführungen. Hinzu gesellen sich diverse Synthesizer-Sounds. Fleißige Musikhörer werden dabei auch den einen oder anderen Sound entdecken, den man aus diversen Hits im Radio kennt. Die Klangqualität ist dabei wesentlich besser, als man es von einem Einsteiger-Instrument erwarten könnte. Hut ab, so macht Keyboard spielen Spaß! Damit man beim Musizieren nicht so alleine ist, hat Yamaha dem PSR-F50 eine freundliche Begleitband mit auf dem Weg gegeben, die ebenfalls überzeugt. 114 Rhythmen decken ein breites Programm von Walzer bis Rock ab, das über die zwei eingebauten Lautsprecher mit je 5 Watt Leistung angenehm durch die Wohnung tönt. Wer beim Üben nicht gehört werden möchte, kann einen Kopfhörer anschließen. Die Buchse für diesen ist, neben dem Netzteilanschluss, dann auch alles, was das PSR-F50 an Anschlussbuchsen bereitstellt. Wer sein Instrument mit dem Computer verbinden oder Speicherkarten verwenden möchte, muss hier in die Röhre schauen oder ein anderes Keyboard kaufen. Für die angepeilte Käufergruppe, die mit solchen Dingen nichts am Hut hat, dürfte dies dann auch kein Nachteil sein. Hier könnte es eher stören, dass Yamaha die Lernfunktionen im PSR-F50 eher straff gehalten hat. Wer auf der Suche nach dem „Keyboard mit eingebautem Musiklehrer“ ist, wird hier nur rudimentäre Funktionen entdecken. Ob und wie weit dies ein Minuspunkt ist, muss jede/r für sich selbst entscheiden.

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Fazit:

Yamaha legt mit dem PSR-F50 ein durchdachtes Instrument für Beginner und Hobbymusiker/innen vor, die Wert auf guten Klang und einfache Bedienbarkeit legen. Das Keyboard überzeugt in allen Punkten und schafft es sogar hier und da, zu überraschen. Mission erfolgreich!

Aber irgendwann will man einfach mehr Funktionenen, da man immer besser wird und will sich natürlich ein besseres Keyboard kaufen. Deswegen rate ich Ihnen gleich zu einem besseren, aber dennoch günstigen Keyboard, wie zum Beispiel das Yamaha EZ 220. Klicken Sie hier um den Testbericht zu lesen<<<